Imkerlexikon

Eiablage

Das Ablegen von Eiern wird vom Imker auch als "Stiften" oder "Bestiften" bezeichnet. Die Königin prüft zunächst, indem sie den Kopf in die Zelle steckt, ob diese für die Eiablage geeignet ist (leer, geputzt) und welche Größe sie hat (Arbeiterbrut, Drohnenbrut). Dann dreht sie sich um, steckt ihren Hinterleib in die Zelle und heftet das Ei, welches gerade am Hinterleib ausgetreten ist, auf den Boden der Zelle. In die Arbeiterinnenzellen und Königinnenzellen (Weiselzellen) legt sie besamte Eier, in die Drohnenzellen unbesamte. Die Anzahl der an einem Tag abgelegten Eier ist stark von der Jahreszeit und der Volksstärke abhängig. Sie kann im Frühsommer bis über 1500 pro Tag ansteigen, während im Winter keine Eier abgelegt werden.