Imkerlexikon

Honigschleuder

Gerät, bestehend aus einem Kessel und einem darin drehbar installierten Wabenkorb, der die entdeckelten  Honigwaben aufnimmt. Sobald der Wabenkorb in Bewegung gesetzt wird, spritzt der HonigHonig
"das süße Gold der Bienen"
wegen der nun wirkenden Zentrifugalkraft an die Wand des Schleuderkessels, läuft dort herab und sammelt sich schließlich am Boden. Von dort fließt der HonigHonig
"das süße Gold der Bienen"
durch einen Hahn in ein geeignetes Unterstellgefäß. Auf dem Markt sind Tangentialschleudern (auch als Selbstwendeschleuder)  mit einem Fassungsvermögen von 3 - 8 Waben und  Radialschleuden mit einem Fassungsvermögen von 12 bis 48 Waben. Die Honigschleuder wurde von Franz Hruschka erfunden und 1865 erstmals der Imkerschaft vorgestellt.